Die beste Bolognese Soße

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Heute möchte ich dir das Rezept meiner Lieblingsbolognese vorstellen. Klar viele denken „ach Bolognese, das ist doch bloß Hackfleisch mit Tomatensoß“ aber weit gefehlt. Für eine „richtige“ Bolognesesoß braucht man dann doch mehr, doch vor allem viel Zeit.

Zutaten:

  • 1e Zwiebel
  • 1 Bund Suppengemüse (je nach Geschmack kannst du hier auch mehr nehmen)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2-3 Löffel Tomatenmark
  • 3 Lorbeerblätter
  • 4 Dosen Tomaten (ich nehme am liebsten gehackte Tomaten)
  • 1e Tasse Rotwein
  • 200 ml Gemüsebrühe oder Rinderfond
  • 1000g gemischtes Hackfleisch

Die Mengen mögen dir vielleicht ein bisschen viel vorkommen, aber machen aus energietechnischen/umweltschonenden/(hier ein Hipster Wort einsetzen) gründen Sinn.

Beginnen musst du mit der Fleißarbeit, also wie meist beim Kochen: Zutaten vorbereiten (Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Sellerie, Lauch). Hier mal wieder eine kleine Funktion für Informatiker:

public Zutat vorbereiten(Zutat Zutat)

{

  • Zutat.schälen();
  • Zutat.würfeln();
  • return Zutat;

}

Schon kann es auch los gehen. In einem großen Topf in ein bissle Öl die gehackten Zutaten und das Tomatenmark kurz anschwitzen. Dann das ganze mit dem Rotwein ablöschen und kurz (2 minuten) köcheln lassen. Danach kannst du die restlichen Zutaten mit in den Topf geben. Falls dir jetzt die Frage in den Sinn kommt „wieso brät der denn das Hackfleisch nicht an“ dann kann ich dir nur sagen „Ich schmecke in diesem Gericht keinen Unterschied ob angebraten oder nicht. Durch wird es auf jeden Fall“

Nachdem du nun alle Zutaten im Topf hast brauchst du die wichtigste Zutat: Viel Zeit! Den Topf zudecken mit einem Deckel, und das ganze muss dann für ca 6-8h ganz sachte vor sich hin köcheln. Es reicht hier meist auf Stufe 2-3 vom Herd. Glaub mir, die Zeit wird sich lohnen. Zu WG Zeiten hatte ich einmal den Versuch gemacht und eine Probe nach 2h verglichen mit einer nach 4h und mit einer nach 8h und der Unterschied ist schon gewaltig!

Gegen Ende(ca 1 h davor) kannst du den Deckel entfernen, damit die ganze Soße noch ein bisschen reduzieren kann und nicht ganz so flüssig/wässrig ist. Der letzte Schritt, den du aber erst kurz vor dem Servieren durchführst, ist die Soße noch mit Salz und Pfeffer abzuschmecken.

Demnächst zeige ich dir auch noch eine andere Variante der Bolognese Soße, nämlich die „Fitzelbolognese“.

 

Kürbis-Räucherlachs Lasagne

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Ein Rezept für die Liebhaber von Kürbis und besonders passend zur herbstlichen Jahreszeit.

Zutaten:

  • 1 Butternut Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Butter (ca 30g)
  • 1 EL Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Sahne
  • Salz & Pfeffer & Muskat
  • 200 g Streuselkäse (am besten Gouda)
  • Lasagneplatten
  • 200g geräucherter Lachs

Am besten startest du mit dem Kürbis, da du hier am meisten Aufwand hast. Den Kürbis schälen (bei Hokkaido kannst du diesen Schritt weglassen, aber der Butternut schmeckt in diesem Rezept besser), entkernen und in kleine Würfele schneiden.

Den Lachs würde ich in Streifen schneiden, du kannst diesen jedoch auch im ganzen später in die Lasagne schichten.

Als nächstes bereiten wir eine klassische Bechamelsoße zu, die nachher als Basis für das Gericht dient. Hierfür musst du zuerst die Zwiebeln klein würfeln. In einem Topf schmelzt du nun die Butter und dünstest die Zwiebeln kurz bis sie glasig sind. Daraufhin gibst du das Mehl hinzu, lasst dieses kurz anschwizten (Achtung nicht anbrennen lassen!) und löschst das mit der Gemüsebrühe ab. Dabei schön umrühren nicht vergessen. Nun kannst du auch schon die Sahne mit dazu geben und das ganze 5 Minuten köcheln lassen. Zum Abschluss der Soße gibst du noch die Hälfte vom Streuselkäse hinein.

Backofen vorheizen auf 200 Grad und du kannst dann schon mit dem Schichten der Lasagne in einer Auflaufform beginnen. Ich empfehle eine Schicht der Bechamel am Boden, da dann die Lasagneplatten später nicht festbappen(festkleben für alle nicht Schwaben). Darauf die Lasagneplatten, den Lachs, den Kübris und wieder die Lasagneplatten.

Für einen Informatiker würde das so aussehen:

while(Kürbis!=0)

{

  • add(Lachs);
  • add(Kürbis);
  • add(Soße);
  • add(Lasagneplatte);

}

Am Besten schließt du mit einer Schicht Lasagneblätter ab und verteilst den restlichen Käse darauf. Dann ab in den Backofen und mindestens 30 minuten backen (wer die Nudeln al dente mag, der ist bei 30-35 minuten richtig)

Bon appetit!

Lomo a lo pobre

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Zutaten für 4 Personen:

  • 400g Kalbsfilet
  • 2 große Kartoffeln
  • 4 Eier
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Tasse Pineaut de Charentes (oder Weißwein und Zucker)
  • 1 Tl Zucker
  • Salz & Pfeffer

Das Kalbsfilet von Sehen und Silberhaut befreien und mit Salz würzen. Danach das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten und für ca 10-15 min in den vorgeheizten Ofen geben(100 Grad). Das Fleisch immer mal wieder mittels des Drucktests prüfen und bei der gewünschten Festigkeit aus dem Backofen nehmen.

Während das Fleisch im Backofen ist rohe Kartoffeln schälen und in kleine stifte raspeln. Diese dann in heißem Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl) ausbacken bis die Kartoffeln eine leicht braune Farbe haben.

Für die Soße die Zwiebeln achteln und in ein wenig Butter kurz dünsten. Die glasigen Zwiebeln mit dem Zucker karamelisieren lassen und dann mit Pineaut oder Weißwein ablöschen. Das ganze kurz einreduzieren lassen und mittels eines Mixers grob pürieren.

Als letztes fehlt noch das Spiegelei welches du in ein bisschen Butter machen kannst.

Wenn das Fleisch fertig ist, schneidest du dieses in 4 gleich große Medallions und bist schon bereit zum schichten. Als Basis nimmst du den Kartoffeltaler/-chip. Darauf das Stück fleisch und das Spiegelei. Die Soße kannst du gerne auch auf das Fleisch geben oder auch daneben anrichten wie ich im obigen Bild.